Homöopathie bei Verletzung

IMG_0610-001HECKENROSE ROSA CANINA

Die Rose ist ein Gefühlsmensch und romantisch veranlagt. Sie braucht jemanden bei dem sie sich anlehnen kann und wird daher auch schnell abhängig. Bei fortwährenden Kränkungen und Demütigungen kuscht sie. Vorwürfe von Autoritäten nimmt sie sehr ernst und fühlt sich nach einem ‘Anschiss’ klein, dumm, minderwertig und hässlich. Ihr gutes Aussehen ist ihr wichtig. Das Ringen um Bewunderung kreuzt sich mit Lampenfieber und Versagensängsten. Sie hat Angst vor Nadeln (als Kind hatte eine Nadelverletzung sie traumatisiert) und, wie könnte es sein, natürlich hat sie Angst vor Dornengestrüpp. Sie hat das Gefühl um empfindliche Stellen sei ein Stacheldraht. Verletzungen spürt sie als Messerstiche, die so heftig sind, dass sie davon starke Herzbeschwerden mit Atemnot bekommen kann. Natürlich liebt sie Rosen.

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RINGELBLUME CALENDULA

Heilt Verletzungen der Seele – wirkt wie ein Pflaster.

Calendula ist mit Arnika oder den anderen Verletzungsmitteln zu vergleichen. Calendula Patienten sind nervös und erschrecken leicht.
Zudem können sie sehr reizbar werden,
da ihre Verletzungen meist sehr schmerzhaft sind.

Nach Einnahme der Calendula berichten Patienten folgendes:

“Ich lächle immer, wenn ich die Kügelchen genommen habe.”
“Fühle mich wohl, stehe mit beiden Beinen auf der Erde.”
“Fühle mich aufgeräumt und ausgeglichen.”
“Fühle mich wieder gut, denke, ich bin wieder der/die Alte.”
“Fühle mich wohl, packe Dinge an.”
“Erleichterung, jetzt eine endgültige Entscheidung treffen zu können.”

IMG_0372-002GÄNSEBLÜMCHEN BELLIS PERENNIS

‘Immer schön Lächeln’ scheint sich das Gänseblümchen zum Motto gemacht zu haben. Sie spielt tapfer die niedliche Kleinmädchenrolle und bleibt nett und freundlich, auch bei großem Kummer. Sie wurde verletzt und/oder sie fühlt sich entsetzlich verletzt! Schon kränkende Worte rufen bei ihre extremste Verletzungsgefühle hervor, was wir ja auch oft bei hochsensitiven Persönlichkeiten erleben.  Dieses Mittel wird auch oft bei Folgen durch Vergewaltigung und chirurgischen Eingriffen im Unterleib, wie zum Beispiel einem Kaiserschnitt, etc., eingesetzt. Bellis ist nicht gerne alleine und liebt Gesellschaft.

IMG_9999-001BERGWOHLVERLEIH  ARNICA MONTANA

Für einen Arnica-Menschen ist das Leben hart. Jedes seelische und körperliche Trauma wird als harter, schmerzvoller Schlag erlebt. Schmerzen scheinen die gesamte Existenz zu prägen. Überempfindlich fürchtet er kaum etwas mehr als weitere Prügel. Er ist auch geprägt durch Krankheiten, die ihn umhauen. Wie ein Indianer zeigt Arnica seinen Schmerz nicht. Das hat er in seiner Kindheit gelernt. ‘Still sitzen, Klappe halten’. Er präsentiert eine heile und gesunde Fassade und sucht erst spät medizinische Hilfe. Unter dem Motto: „Komm mir nicht zu nahe“ versucht Arnica die Menschen, die ihn verletzen könnten,
auf Distanz zu halten.

IMG_7714OPIUM SCHLAFMOHN
ist das Schockmittel und Verletzungsmittel „par excellence“!
Nach dem Erleben einer Katastrophe oder dem Erhalt einer schockierenden Nachricht ist das „Thema Verdrängung“ für Opium überlebensnotwendig.
Dieser Schockzustand schützt vor einer Überfülle an Schmerz. Opium bleibt in diesem Schockzustand stecken… eine Aufarbeitung des Geschehenen ist unmöglich. Der Konflikt wird nicht gelöst und bleibt subtil präsent. Das äußert sich beispielsweise als hohe Sensitivität gegen Schreck, als Angstattacken, Zittern, Stottern. Opium ist als Mittel gegen Folgen von Schreck bekannt und bewährt. Natürlich hat Opium Angst vor einem weiteren schockierenden Ereignis.

Nicht nur bei Beschwerden durch Verletzungen des Gehirns, wie z.B. durch Unfall, Sonnenstich, Schlaganfall oder Gehirnhautentzündung, bringt Opium Linderung. Auch Beschwerden durch einen großen Schreck, wenn Mama zu streng geschimpft hat (sehr sensible Kinder können sich dann völlig in sich zurückziehen und die wahrgenommenen Gefühle bis zur Gefühllosigkeit unterdrücken) können durch Opium gemildert werden.

Quelle: In Anlehnung: Wissmut Materia Medica Müller 3.0
Karl-Josef Müller

„Die Wirksamkeit aller hier vorgestellten Verfahren ist wissenschaftlich / schulmedizinisch nicht bewiesen”.