Homöopathie nach Traumata und Schock

IMG_7718OPIUM SCHLAFMOHN
ist das Schockmittel „par excellence“!
Nach dem Erleben einer Katastrophe oder dem Erhalt einer schockierenden Nachricht ist das „Thema Verdrängung“ für Opium überlebensnotwendig.
Dieser Schockzustand schützt vor einer Überfülle an Schmerz. Opium bleibt in diesem Schockzustand stecken… eine Aufarbeitung des Geschehenen ist unmöglich. Der Konflikt wird nicht gelöst und bleibt subtil präsent. Das äußert sich beispielsweise als hohe Sensitivität gegen Schreck, als Angstattacken, Zittern, Stottern. Opium ist als Mittel gegen Folgen von Schreck bekannt und bewährt. Natürlich hat Opium Angst vor einem weiteren schockierenden Ereignis.

Nicht nur bei Beschwerden durch Verletzungen des Gehirns, wie z.B. durch Unfall, Sonnenstich, Schlaganfall oder Gehirnhautentzündung, bringt Opium Linderung. Auch Beschwerden durch einen großen Schreck, wenn Mama zu streng geschimpft hat (sehr sensible Kinder können sich dann völlig in sich zurückziehen und die wahrgenommenen Gefühle bis zur Gefühllosigkeit unterdrücken) können durch Opium gemildert werden.

Es macht unsere Empfindungen wieder rein und ursprünglich.

Schmerzlose Lähmungen, Heißhunger ohne Geschmack, das sind Beschreibungen von Zuständen, die Opium benötigen. Doch es gibt noch eine häufige Indikation, die nach Opium verlangt: Schlafapnoe, also wenn wir so tief schlafen, dass wir vergessen, wie man Luft holt. Diese Zustände bewirken kurzfristigen Sauerstoffmangel im Gehirn und, wenn sie gehäuft auftreten, eine massive Tagesschläfrigkeit. Opium hilft in solchen Fällen sofort.

IMG_0487LOTUS LOTUSBLÜTE
Lotus ist ein Mittel für kollektive Schockzustände, wenn nicht nur ein Mensch neben sich steht, sondern alle Überlebenden nicht fassen und verarbeiten können, was da geschehen ist, weil es einfach unfassbar und zu schlimm für einen allein ist.
Egal, ob Flutkatastrophe oder Erdbebenopfer – Lotus ist das Mittel für alle, um die Katastrophe an sich abperlen zu lassen, wie ein Regentropfen auf einem Lotusblatt. Hurra, wir leben noch!
Lotus ist der psychische Regenmantel, an dem das Drama an uns heruntergleitet und uns die dringend benötigte Pause gibt zum Entspannen in einer angespannten, chaotischen Welt.
Lotus gibt uns die Übersicht in unübersichtlichen Zuständen.

Am Ende des Kinoklassikers „Vom Winde verweht“ sagt Scarlett O`Hara:
„Darum kümmere ich mich morgen“ – und macht genau das, was der Lotus macht –
sie gönnt sich im Angesicht des Dramas eine Auszeit, um zu innerer Gelassenheit zu finden.

Lotus ist das Mittel für Gelassenheit und Frieden im Angesicht von Katastrophen. Nichts ist zu ändern, es ist zu groß für einen alleine, man muss es nehmen, wie es ist und
“Morgen” kommt noch früh genug.

22.04.2010: Homöopathische Weltreise Teil 3 und 4