Homöopathie bei Kummer

NATRIUM MURIATICUM KOCHSALZ
20151121_155338-001Wie Kochsalz Wasser anzieht und Lebensmittel konserviert, so verschließt Natrium muriaticum alle Gefühle in sich und lässt sie nicht mehr los. Kummer und Enttäuschungen bewahrt Natrium muriaticum tief im Inneren auf und redet ungern darüber. Nach außen trägt sie eine oberflächliche kommunikative Maske. Natrium muriaticum kann sehr nachtragend sein. Dann verwandelt sich die Gefühlsverletzung in echten Hass. Sie weint nur, wenn es niemand bemerken kann und dann bittere Tränen. Sie kann den Verlust oder die Trennung eines geliebten Menschen kaum überwinden.

IGANTIA AMARA IGNAZBOHNE
20151121_155150-001In Ignatia lodert ein emotionaler Flächenbrand. Es geht um unglückliches Verliebtsein.
Sie setzt übersteigerte Hoffnungen in einen Partner und ist dann unvermeidlich enttäuscht.
Sie schwankt zwischen Trennung und Versöhnung. In der lange unglücklichen Ehe empfindet sie Kummer und Kränkung. Sie lässt sich unterdrücken von ihrem Mann oder ihrem Chef. Sie hält es zu aussichtslos zu widersprechen. Kummer, Enttäuschung, Zorn und Entrüstung konglumerieren zu einem Klumpen widersprüchlicher Stimmungen. Diesen empfindet sie dann als Kloß im Hals. Ignatia weiß einfach nicht, was sie will und kann für ihre Umgebung sehr anstrengend sein.
Es ist das Akutmittel beim Tod oder Verlust eines geliebten Menschen!

 

BUFO RANA GIFT EINER KRÖTE

Das Haus, in dem es mit seinen Eltern lebt, existiert als Ort von Schutz,
Sicherheit und Liebe nicht mehr.

‘Es ist keiner mehr da, der mich liebt’,
könnte der Ausspruch eines Bufo-Kindes sein,
wenn es in der Lage wäre, seinen tiefsten Gefühlen verbalen Ausdruck zu geben.

Es macht Mühe, den Eltern, die sich mit Homöopathie beschäftigen, zu erklären, warum ausgerechnet ihr Kind Bufo rana als Heilmittel benötigt. Eltern, die die emotionalen Bedürfnisse, die das Kind hat, im Moment nicht abdecken können. Diese soziale oder emotionale Isolation, die durch die mangelhafte Eltern-Kind-Beziehung entsteht, führt das Kind in eine Art Betäubung. Der Hunger nach Berührung, der Hunger nach Liebe macht einen ganz körperlichen Schmerz, der durch Zuwendung, gehalten werden oder Anteilnahme und Verständnis gelindert werden kann. Aber gerade dazu sind die Eltern manchmal aufgrund ihrer eigenen emotionalen Belastung (Schwierigkeiten in der Ehe, Scheidung, Krankheit, Tod des Partners, andere Schicksalsschläge oder einfach die Geburt des Geschwisterchens) nicht in der Lage. Wie soll eine unglückliche Mutter oder ein unglücklicher Vater, die selber Trost und Halt brauchen, ihr Kind trösten? Das Kind träumt sich weg. Es hat Zustände, die als Trance bezeichnet werden können, und es bleibt in der seelisch-geistigen Entwicklung stehen und das Bufo-Kind spielt sexuell gern mit sich allein. Es kaut gerne Fingernägel und beißt auf den Fingerspitzen herum. Sie gähnen oft. Wenn der Kontakt zur Mutter gut ist, halten sie gerne Körperkontakt. Es sind ruhelose Kinder, die gerne laut schreiend durchs Haus laufen oder im Garten ihre Runden drehen. Im Freien fühlen sie sich besser. Sie haben Angst vor Hunden, aber auch vor anderen Tieren (Kühen, Ochsen, Pferden). Durch die emotionale Betäubung haben sie Schulschwierigkeiten und Konzentrationsstörungen, wirken etwas zurückgeblieben oder entwickeln sich nicht mehr weiter und machen einen kindischen, d. h. nicht altersgemäßen Eindruck. Wenn eine 5-Jährige nicht ohne Schnuller auskommt, sollten wir schon an Bufo denken.

MERKE: Bufo ist ein häufig verordnetes Mittel im Schulalltag und es muß nicht immer eine äußere emotionale Ursache für den Bufo-Zustand geben. Oft sind die Kinder auch den Anforderungen des Schulalltags, mit Unruhe, Stress, Zeitdruck, Handy-Strahlung und Multimedia etc. überfordert.